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31.01.2018, 09:42 Uhr

Glyphosat – Wundermittel oder gefährliches Pflanzengift?

Fritz im Dialog

Pflanzenschutzmittel werden in der Landwirtschaft in großem Umfang eingesetzt. Sie dienen vor allem dazu, Kulturpflanzen gesund und Unkräuter und Schädlinge fern zu halten. Sie wirken jedoch auch dort, wo dies nicht erwünscht ist: auf die Artenvielfalt und die Gewässerqualität angrenzender Biotope.

 

Göttingen -

Die Bewirtschaftung von Flächen erfolgt immer intensiver und die daraus resultierenden Rahmenbedingungen für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland und Europa haben sich verändert. Die Diskussion um den Einsatz, das Verbot und die Forderung von Mengenbegrenzungen und Einsatzzeiten von Pflanzenschutzmitteln im gewerblichen Bereich ist mit der Verlängerung der EU-Zulassung von Glyphosat besonders in den Medien thematisiert worden. Demonstrationen, Lobbyismus-Vorwürfe und widersprüchliche Meldungen hinsichtlich des Krebsrisikos hinterlassen Unsicherheit und Unverständnis beim Verbraucher.

 

Wie gefährlich ist Glyphosat tatsächlich für Mensch und Umwelt? Was sind Alternativen? Ist es Zeit für eine Agrarwende? Welche Rolle spielen die Pharmakonzerne? Welchen Einfluss hat der Verbraucher? Wird der landwirtschaftliche Betrieb durch die hohen Auflagen und Regelungen an den Rand der Leistungs- und Wirtschaftlichkeitsgrenze getrieben? Warum gibt es keine Auflagen für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in Privathaushalten?

Um das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und zu diskutieren, lade ich Sie zu meiner nächsten Veranstaltung der Reihe „Fritz im Dialog“ für

 

Donnerstag, den 08. Februar, 19:00 Uhr,

Hotel Freizeit In, Dransfelder Straße 3 in 37079 Göttingen,

 

ein.

 

Uns erwartet eine spannende Diskussion mit ausgewiesenen Experten wie Dr. Dirk Augustin, Leiter der Versuchswirtschaften der Georg-August-Universität Göttingen, Achim Hübner, Geschäftsführer Landvolk Göttingen Kreisbauernverband, Tilmann Uhlenhaut, Landwirtschaftsexperte und stellv. Geschäftsführer BUND Landesverband Niedersachsen und Prof. Dr. Maria Finckh, Fachgebietsleiterin Ökologischer Pflanzen-schutz Universität Kassel.

 

Eine Anmeldung ist unter www.fritz-guentzler.de/online, mit einer Mail an fritz.guentzler.wk@bundesstag.de oder telefonisch unter 0551/73888 möglich.

Ich freue mich, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Fritz Güntzler, MdB

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