Presse

28.05.2015, 11:42 Uhr | KGF

Erlöse aus Frequenzversteigerung sollen Breitbandausbau auch in Südniedersachsen voranbringen

Güntzler: „Funklöcher und weiße Flecken auf der Landkarte sollen bis 2018 verschwinden“

Die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen hat heute begonnen. Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) hofft darauf, dass der Bund hohe Erlöse erzielt, weil „der Bund  mit seinem Teil der Versteigerungserlöse konsequent die Förderung des Breitbandausbaus gerade im ländlichen Raum vorantreiben wird.“ Bis 2018 sollen Funklöcher in Deutschland der Vergangenheit angehören.

Die Bundesnetzagentur versteigert vor allem Funkfrequenzen aus dem 700-Megahertz-Bereich. Bislang werden diese für digitales Antennen-Fernsehen (DBV-T) genutzt. Aber durch die Umstellung auf DBV-T2 werden diese Frequenzen frei. Der 700-Megahertz-Bereich eignet sich für den Breitbandausbau in ländlichen Gebieten besonders gut. Denn die Netzbetreiber können mit einer geringeren Anzahl von Funkstationen das schnelle Internet in wenig erschlossene Gegenden bringen. „Davon könnten vor allem die Gemeinde Scheden, Teile der Gemeinde Gleichen, der Samtgemeinden Radolfshausen und Gieboldehausen und der Stadt Herzberg profitieren“, so Güntzler. Hier sei die Breitbandverfügbarkeit laut Breitbandatlas, den der TÜV Rheinland im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Ende 2014 veröffentlich hat, in Südniedersachsen am geringsten.  

Drei große Mobilfunkanbieter nehmen an der Versteigerung teil: die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica mit den Marken O2 und E-Plus. Die Käufer müssen sich verpflichten, in den Ausbau hochleistungsfähiger Netze zu investieren. Außerdem sollen die Mobilfunkunternehmen mit den Frequenzen die Versorgung mit mobilem Breitband verbessern. Flächendeckende Hochgeschwindigkeitsnetze seien eines der Kernziele der Digitalen Agenda der Bundesregierung, so Güntzler.

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